Weihnachtsstern stilvoll als selbstgemachte Mitteltischdekoration für die festliche Tafel nutzen

Zahlreiche Tische bekommen in der festlichen Jahreszeit ihren Charakter durch die Weihnachtsdekoration. Da sticht der Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima) mit seinem kräftigen Rot und den samtigen Blättern besonders hervor, er gehört einfach zu den Favoriten für saisonale Tischarrangements. Doch es geht nicht nur um die Optik, sondern auch darum, dass die Dekoration praktisch bleibt: Sie darf nicht zu viel Platz einnehmen oder das Gespräch unter den Gästen stören. Gerade bei kleineren Tischen ist deshalb ein einlagiges Arrangement gut geeignet, während größere Tische mit mehrstufigen Aufbauten richtig Spannung bekommen – mehrere Ebenen machen nämlich viel her. In engen Wohnräumen wird die Balance zwischen Funktionalität und Ästhetik oft unterschätzt, dabei gewinnt sie – zumindest bei vielen in letzter Zeit – immer mehr an Bedeutung.

Einlagige Tischdekoration: Materialien und Gestaltung

Zum einfachen, aber wirkungsvollen Tischarrangement mit Weihnachtssternen braucht man meist sechs kleine Töpfe mit einem Durchmesser von etwa 6 cm und einer Höhe von etwa 10 cm. Dazu kommen sieben durchsichtige Gläser, deren Öffnung ungefähr 7 cm misst. Eine dicke Kerze mit circa 6 cm Durchmesser sowie zwei Packungen roten Deko-Sand und ein roter Wollfaden komplettieren die Materialliste. Als Unterlage eignet sich ein rundes Tablett mit etwa 30 cm Durchmesser hervorragend.

Der erste Schritt ist das Befüllen der Gläser mit etwa einem Drittel des roten Sandes. Dann werden die Töpfe mit den Weihnachtssternen hineingesetzt und mit weiterem Sand aufgefüllt, bis der Sand bündig abschließt – also am Glasrand endet. So stehen die Pflanzen sicher, verrutschen nicht so leicht – ein Detail, das oft übersehen wird, gerade wenn’s mal hektisch wird. Zum Schluss wird der Wollfaden straff um die Gläser gewickelt; das verbessert den optischen Übergang und gibt dem Ganzen eine kleine, aber feine Note.

Das Glas in der Mitte bekommt eine großzügigere Sandschicht, auf der die Kerze platziert wird. Die Kerze hebt sich wirklich hervor – sie bringt zusammen mit dem Grün der Pflanzen eine warme, einladende Stimmung in den Raum. Am Ende werden alle Gläser auf dem Tablett arrangiert und mit dem Wollfaden oder einem hübschen Band vorsichtig fixiert, sodass die Dekoration stabil bleibt und sich leicht transportieren lässt. Praktisch, gerade wenn Gäste kommen.

Weihnachtsstern stilvoll als selbstgemachte Mitteltischdekoration für die festliche Tafel nutzen
Stella natalizia rossa realizzata a mano in filato, adagiata su aghi di pino con piccole sfere decorative, su sfondo rosso. – nirmalalaya.de

Mehrstufige Tischdekoration für größere Tische

Gerade bei mehr Platz ist eine mehrstufige Tischdekoration eine spannende Option, weil die horizontale Staffelung für mehr Dynamik sorgt. Dafür braucht man sechs Weihnachtssterne in ähnlich großen Töpfen, sechs gebrauchte Gläser, drei Packungen Deko-Sand sowie eine zweistöckige Etagere – die normalerweise für Süßigkeiten oder Obst gedacht ist, aber hier super passt.

Die Vorbereitung der Töpfe läuft wie bei der einfachen Variante ab: Sie werden mit Sand gefüllt, damit die Pflanzen feststehen. Der restliche Sand wird großzügig auf beiden Ebenen der Etagere verteilt. Auf der unteren Ebene halten die fest eingegrabenen Töpfe die Struktur stabil, während oben vier flache Kerzenhalter mit kleinen weißen oder roten Kerzen ergänzt werden. Für den festlichen Touch sorgen zusätzlich vier Weihnachtskugeln in Silber oder Rot.

Das Arrangement vereint Pflanzen, Lichter und klassische Weihnachtsornamente zu einem harmonischen Gesamtbild. Besonders eindrücklich – und oft erst auf den zweiten Blick zu erkennen – ist der bewusste Umgang mit verschiedenen Höhen. Das verleiht dem Tisch eine elegante Struktur, ohne dabei zu dominant zu sein. Im offenen Wohnbereich entsteht so eine angenehme Atmosphäre, die sowohl festliches Beisammensein als auch Gespräche wunderbar begleitet. Ohne zu stören, versteht sich.

Moderne Alternative mit Sukkulenten für festliche Tische

Die klassische Weihnachtsstern-Deko lässt sich in letzter Zeit auch mal durch Sukkulenten wie Echeverien ersetzen. Diese Pflanzen fallen mit ihren flachen, fleischigen Blättern auf, die sich rosettenartig formen. Meist sind sie silbrig-grün gefärbt, manchmal werden sie saisonal – ganz ungiftig – mit Farbstoffen behandelt, die mit der Zeit verblassen und die natürliche Farbe zum Vorschein bringen.

Solche Trends sind besonders unter Liebhabern minimalistischer Einrichtung beliebt. Sukkulenten verbinden eine geringe Pflegeanforderung mit einer klaren, frischen Optik. Gerade in der Stadt, wo Wohnraum oft begrenzt ist, setzen diese Pflanzen Akzente, die zum Gesamtkonzept passen, ohne dabei aufdringlich zu wirken.

Wer seine Tischdekoration mit solchen Pflanzen gestaltet, bekommt ein vielseitiges Gestaltungselement, das modern wirkt und nachhaltig ist. So lässt sich mit den saisonalen Farben und Formen viel variieren und die Dekorationen verschieden anpassen – was in den letzten Jahren von vielen Haushalten als große Bereicherung empfunden wird.